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Wahlergebnisse der Landtagswahl
Wahlversprechen des Erwin Huber
Auftakt zum Landtagswahlkampf 2008
Auftritt von Landtags- und Bezirkstagskandidaten
"Sechs Jahre lang Stillstand"

Wahlversprechen des Erwin Huber

Erwin und das liebe Geld

Offener Brief an Erwin Huber:

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, lieber Erwin,*

Es gibt diese lichten Momente in Deinem Leben, wo Du von guten Einfällen beseelt bist. Die Bürger entlasten! Großartig, Erwin, wirklich ganz großer Sport! Es hat zwar eine Weile gedauert; Du musstest erst selbst unter Druck geraten, um zu merken, wie belastend das Leben sein kann. Aber immerhin hast Du Dich dann nicht sinnlos in Selbstmitleid versenkt. Nein, Du hast ein Herz für Deine leidgeprüften belasteten Mitgeschöpfe entdeckt. Du willst den Bürgerinnen und Bürgern einen Teil von ihrem Geld wieder zurückgeben. Man kann’s gar nicht oft genug sagen: Klasse, Erwin, dafür bekommst Du von uns den St.-Martins-Orden in Rot und eine „2 Plus„ in Heimat- und Sachkunde.

Ein bisschen mosern müssen wir aber, daran kommen wir nicht vorbei. Weil man fragt sich halt, lieber Erwin: wem genau willst Du das Geld denn zurückgeben? Gibt es denn keinen in Deinem Ministerium, der Dir erklärt, dass viele Menschen, die geringe Einkommen haben, von STEUER-Entlastungen nix haben, weil sie kaum Steuern zahlen müssen, oder gar keine. Dass sie dafür umso mehr von ABGABEN belastet sind? Ja, schon klar, mit Zahlen hast Du’s nicht so, das brauchst Du bitte nicht ausführlich zu erklären, lieber Erwin, zumindest jetzt nicht (im Landesbank-Untersuchungs-Ausschuss musst Du aber wieder an die Tafel kommen). Vielleicht noch ein Lern-Tipp: Wenn Du den Unterschied zwischen Steuern und Abgaben gerne üben möchtest, kannst Du ja zusammen mit Angela Merkel einen Nachhilfe-Unterricht bei Eurem gemeinsamen Freund Friedrich Merz belegen.

Wir lassen die Mathematik aber erst einmal weg und bleiben bei der Heimat- und Sachkunde. Nächste Frage: wieso hast Du denn den armen Bayern das Geld zusammen mit Deinem alten Spezl Edmund überhaupt weggenommen? Warum hast Du den Pendlern das Geld weggenommen? Warum den Studenten? Warum den Blinden, den Kranken und wem noch alles?
Nächste Frage: warum magst Du das Geld nicht lieber in die Bildung investieren? In Kindertagesstätten und Kindergärten, in Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien, und in Hochschulen? So viele Schulen gibt’s in Bayern, und die brauchen so viel Geld. Weißt Du warum, Erwin?

Ganz einfach: Wenn wir das Geld nicht in die Bildung geben, kommen viele Schüler nicht mehr mit, verstehst, und nur die Schüler, wo die Eltern Zeit oder Geld oder beides haben, können hernach wieder aufholen.

Stimmt, Erwin, das ist ungerecht, ganz genau! Übrigens ist das nicht nur ungerecht, sondern auch teuer, weil wer nichts lernt, wird auf ewig von der Stütze leben oder sogar kriminell. Im landesweiten Durchschnitt 9 Prozent, in einigen Regionen 25 Prozent der jungen Menschen verlassen die bayerischen Schulen jedes Jahr OHNE ABSCHLUSS! Erwin! Bis zu 25 Prozent! Ein Viertel! Jedes Jahr!!

Investier‘ das schöne Geld doch bitte in die Zukunft unseres Landes. Oder sitz‘ die paar Monate bis zur Landtagswahl noch aus, und lass uns das besorgen. Mal unter uns: Du hast doch gar keine Lust mehr, auf die Politik, das merkt man Dir schon länger an. Du hast keine Lust mehr, Dich von diesem Horst und von gewissen Franken gängeln zu lassen. Lass gut sein, Erwin!

Herzlichst,
Deine BayernSPD

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Auftakt zum Landtagswahlkampf 2008

Der SPD-Kreisverband Traunstein legte seine Kandidaten für die Bezirks- und Landtagswahl 2008 fest.

Für den Landtag Franz Gnadl Landtags-Liste 2 Platz 227
Für den Bezirkstag Peter Aumeier Bezikstags-Liste 2 Platz 227

Zum ausführlichen Pressebericht landtag.pdf [713 KB]

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Auftritt von Landtags- und Bezirkstagskandidaten

Am Samstag informierten unser Landtagskandidat Franz Gnadl und der Bezirkstagskandidat Guido Boguslawski (BGD) die Trostberger über ihre Schwerpunkte im Wahlkampf mit dem Hauptthema "Politik für Menschen".

Franz Gnadl (Erststimmenkandidat zum Landtag) im Stimmkreis Traunstein behandelte folgende Schwerpunkte:
- Ehrlichkeit in der politischen Arbeit um die Politikverdrossenheit abzubauen.
- Mindestlohn als Voraussetzung einer lebenswerten Existenz
- Kleinere Klassen und kürzere Wege zur Schule als Grundstock für das Leben
- Agrogenfreies Bayern zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität
- Pendlergeld statt Pendlerpauschale, die nur den Besserverdienenden zu Gute kommt.

Aufräumen mit den Lügenmärchen der CSU in allen Bereichen, ob die Verringerung der Klassenstärken (aktuell von 34 auf 33) oder die Aussagen zur Gentechnik (vergleiche Agro-Gentechnikfreie Landwirtschaft ) oder die Finanzwirtschaft (siehe Bay. Landesbank).
Tatsächlich Politik für die Bürger machen.

Guido Boguslawski, (Bezikstagskandidat, BGD)
- persönliche Vorstellung und eigene Statments

Ebenfalls dabei waren vierzehn junge Politiker und Abgeordnete aus der Ukraine, die alle politischen Richtungen repräsentierten.

Lesen Sie auch den ausführlichen Bericht Ukrainer im SPD-Wahlkampf

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