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Fahr Rad - Vereinsausflug der Trostberger SPD
Stammtisch zum Thema Europa
Bürgersprechstunde der Trostberger SPD
Der Europawahlkampf der CSU
Strohfeuer der CSU um bayerische Brez´n
Wiederherstellung der alten Pendlerpauschale
Konjunkturpacket II
Emissionshandel und die Auswirkungen auf Trostberg
Dreikönigstreffen in Kirchanschöring
Ereignisreiches Jahr bei der Trostberger SPD
Änderung im Stadtrat: Erste Nachrückerin
Zuwenig Krippen in Trostberg
Besuch SKW-Ausstellung "100 Jahre Chemie"
Platz 16 für Dr. Bärbel Kofler
SPD Fraktion zu Gast beim Kreisaltenheim
Porträt des Altbürgermeister Walter Heinze
Der Ortsvereinsausflug führte zum Museum Maxhütte
Aktivpark an der Jahnstrasse
Agro-Gentechnikfreie Landwirtschaft
Jahreshautversammlung mit Franz Gnadl
Bürgerbeteiligung produktiv gestalten
Auftritt der Lästerschwästern
"A4" begeisterten die Gäste
Bündnis für Familien
"Jammern schreckt Kunden ab"
Abstimmung im Bereich München
Konzert der United Emirates

Fahr Rad - Vereinsausflug der Trostberger SPD

„Fahr Rad“ Motto des diesjährigen SPD-Vereinsausflugs
Trostberger Genossen und MdB Dr. Bärbel Kofler informieren sich vor Ort über das Projekt „Umweltgarten“ in Wiesmühl

Trostberg/Wiesmühl
Der SPD Ortsverein hat zum Vereinsausflug nach Wiesmühl in den Umweltgarten eingeladen und MdB, Dr. Bärbel Kofler hat sich mit den Trostberger Genossen vor Ort über das Projekt „Umweltgarten“ in Wiesmühl informiert. Walter Gründl, Gründungsmitglied des Landesbundes für Vogelschutz, Ortsgruppe Engelsberg und Initiator des Umweltgartens in Wiesmühl, hatte interessierte und neugierige Zuhörer.

Dr. Bärbel Kofler bekräftigte, dass globaler Klimaschutz im Kleinen beginnt und der Umweltgarten Wiesmühl ein gutes Beispiel für bürgerliches Engagement vor Ort darstellt. Die Besucher konnten sich an einer kleinen abgeschlossenen Welt rechts der Bundesstraße nach Altötting begeistern. Brigitte Huber und Walter Gründl führten die Besucher durch dieses Kleinod und wussten viele interessante Geschichten zu erzählen. Von den Problemen der ersten Jahre und auch den Erfahrungen, die hier im Umweltgarten gemacht werden konnten, gab es viel zu berichten. In der Unterwasserwelt konnten sich die Besucher über heimische Fische informieren und auch technische Details zum Bau der Unterwasserwelt erfahren.

„Die Trostberger Genossen“ so Vorsitzender Hans-Michael Weisky „möchten künftig mehr auf das Fahrrad setzen und mit ihrer im Herbst startenden Aktion ‚Fahr Rad’ auch das Fahrrad wieder mehr in den Fokus der Trostberger rücken. Im Herbst werden alle Vereine in Trostberg angeschrieben und wir versuchen ein Radwanderprogramm 2010 für Trostberg und Umgebung zu erstellen.“ Ein erster Schritt war der Vereinsausflug mit der Bundestagsabgeordneten nach Wiesmühl in den Umweltgarten. Weitere „Fahr Rad“ - Aktionen werden im Herbst folgen.

Stammtisch zum Thema Europa

Die Trostberger SPD traf sich zum Stammtisch in Purkering. Als Gast war Dr. Bärbel Kofler, MdB anwesend und berichtete zur Europapolitik aus unserer Sicht.
Bereits im Heidelberger Programm von 1925 hat die SPD eine Vereinigung der Europäischen Staaten gefordert. D.h., dass die Sicht immer Staaten übergreifend war.
Es war immer ein Kampf gegen den Nationalstaat, der mit den Auswüchsen in den beiden Weltkriegen und dem Nationalsozialismus die stärksten Rückschläge hinnehmen musste.
In der nachfolgenden Zeit des wirtschaftlichen Aufschwunges wurde der freie Markt in Europa propagiert.
Für die Bürger waren als bisherige Hauptthemen die Unterstützung und Regulierung auf dem Agrarsektor und die Standardisierung mit den Auswüchsen zur Festlegung der Biegung der Gurken bekannt.
Aber was haben wir von der Standardisierungswut der EU?
In vielen Bereichen der Industrie wird durch die Standardisierung erst der freie, grenzübergreifende Handel möglich. Genauso wie durch die Währungsunion mit dem Euro.
Und nicht zu vergessen die EU als Verschiebebahnhof für Probleme die regional nicht gelöst worden sind, nach dem Motto da können wir nichts machen - das ist Sache der EU! Auch wenn die nationalen Regierungen im Ministerrat die Zügel in der Hand halten.

Aber in der Zukunft muss viel stärker das Augenmerk auf die Anpassung der sozialen Standards gelegt werden. Derzeit gibt es in 20 EU-Staaten einen Mindestlohn. Natürlich ist die Höhe auf das einzelne Land bezogen. In Lettland z.B. befindet er sich bei 1,70€! Wenn aber wir in den Vergleich einbezogen werden so sind wir z.B. bei bestimmten Berufen wie Zimmermädchen und Friseusen nicht mehr weit weg sondern im Bereich von 2-3€ bei wesentlich höheren Lebenshaltungskosten. Hier gilt es einzugreifen! Die ersten Erfolge sind im Bereich der Dienstleistungsrichtlinie zu sehen. Auf Betreiben der SPD wurde das Entsendungsprinzip umgekehrt und es sind auch von ausländischen Unternehmen, die in Deutschland tätig sind die ortsüblichen Löhne zu zahlen und es können nicht Dumping-Löhne aus anderen Staaten übernommen werden.
Ein weiterer Punkt sind vergleichbare Steuern in allen EU-Ländern. Wie sonst können wir Betriebe und Kapital in Deutschland halten wenn andere Standorte mit wesentlich niedrigeren Abgaben werben?

Hier gibt es noch viele offene Baustellen, die uns persönlich betreffen!

Zum Schluss stellte Bärbel Kofler noch eine Studie von tns-infratest vor. Hier wurden in der Bevölkerung Themen zu Europa, deren Gewichtung und die Lösungskompetenz der Parteilager erfragt.
Den Sozialdemokraten wurden die Kompetenzen eindeutig auf folgenden Bereichen bescheinigt:
- Friedensschutz
- Kampf gegen Arbeitslosigkeit, für Arbeitnehmerrechte und Mindestlöhne
- Bildung und
- Steuerrecht
Zur Darstellung: politikineuropa.pdf [192 KB]

Diese Punkte wurde in der Runde noch intensiv diskutiert.

Bürgersprechstunde der Trostberger SPD

Der SPD Ortsverein Trostberg richtet ein Bürgerbüro ein. Zweimal im Monat wird das SPD-Bürgerbüro vor Ort für die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Termine werden regelmäßig veröffentlicht und stehen im Internet.
Eröffnet wurde das SPD-Bürgerbüro am Freitag den 26.06.09 mit einer Bürgersprechstunde der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler. In entspannter Atmosphäre wurden überwiegend bundespolitische Themen diskutiert

Was ist geboten:
Das SPD-Bürgerbüro in Trostberg steht allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Anliegen offen und bietet ein wachsendes Serviceangebot für alle Trostberger. “Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig und Jung und Alt sind stets willkommen”, verdeutlicht Ernst Schilder für die SPD-Stadtratsfraktion.
Angebote des SPD-Bürgerbüros sind u.a. Hilfestellung bei Kontakten mit Behörden, Kontaktaufnahme mit Fachleuten oder einfach Hinweise auf z.B. soziale Einrichtungen im Stadt- bzw. Kreisgebiet. Außerdem werden bei speziellen Fragen Bürger an die Vertreter in den entsprechenden kommunalen Gremien und Ausschüsse vermittelt. „Wer aber auch nur das Gespräch sucht, kann dies bei einer Tasse Kaffee und in ruhiger Atmosphäre tun.“ bietet der SPD-Ortsvorsitzende Hans-Michael Weisky an. Im Bürgerbüro steht den Besuchern jeweils ein Vertreter des SPD Ortsvereines und der SPD Stadtratsfraktion, sowie von Zeit zu Zeit auch ein Ansprechpartner auf Landes- oder Bundesebene zur Verfügung.
Zudem eröffnen sich durch die gute Zusammenarbeit mit der SPD-Landtagsabgeordneten Maria Noichl sowie der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler die Möglichkeiten, Informationen über die Kommune, das Land aber auch den Bund zu bekommen.
Die nächsten Termine:
Die regelmäßigen Öffnungzeiten des SPD-Bürgerbüros sind jeden 2. und 4. Freitag im Monat in der Zeit von 16 – 18.00 Uhr. Weitere Termin sind 10. und 24. Juli vor den Ferien.
Im August wird eine kleine Sommerpause eingelegt.
Und im September geht es am 11. und 25. Sept. weiter.

Weitere gemeinsame Sprechstunden mit Abgeordneten werden rechtzeitig in der Presse und im Internet angekündigt oder können auch gerne vereinbart werden.
Sie finden das SPD-Bürgerbüro in den Räumlichkeiten der AWO-Trostberg, Hauptstraße 57.
Kommen Sie einfach ins AWO-Stüberl und sprechen Sie mit Ihren politischen Vertretern in Kommune, Land und Bund.

Der Europawahlkampf der CSU

CSU mit bizarrer Wahlkampfstrategie
Gespalten nach Europa: CSU mit schizophrener Wahlkampfstrategie

Ob es um die Milchbauern, den Einsatz von Gentechnik oder schlicht um das Glühbirnen-Verbot geht die CSU will mit einer bizarren "sowohl dafür wie auch dagegen"-Strategie bei den Wählern punkten und im Juni den gefährdeten Einzug ins Europa-Parlament sichern.



Strohfeuer der CSU um bayerische Brezīn

Europaministerin Müller ist in Sachen EU-Werberichtlinie anscheinend schlecht informiert

Linus Förster, MdL:
Hilflose Wahlkampfplänkelei um bayerische Brezn/ CSU hat offenbar Angst vor 5-Prozent-Hürde bei Europawahl

Der Hintergrund ist die Planung der EU-Kommission, die 2006 beschlossene Werberichtlinie zum Schutz der Verbraucher entsprechend umzusetzen. Künftig sollen Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe nicht unbedingt gesundheitsfördernd oder zu fetthaltig sind, mit Slogans wie „hält fit und gesund!" oder „hält schlank und schön" beworben werden dürfen.
Alles Wahlkampf oder was?

Hier die gesamte Pressemitteilung: 090220pressebrezen.pdf [15 KB]

Dr. Axel Berg zum Konjunkturpacket II

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

in diesen Tagen starren alle Kommunalpolitiker, auch die sozialdemokratischen, auf die Chancen, kommunale Aufgaben mit Hilfe der Mittel des Konjunkturpaketes zu realisieren.
Andererseits hindert es uns daran, die Dinge grundsätzlich und mit der nötigen Distanz zur Tagesarbeit zu durchdenken. Axel Berg hat das getan. Das Statement ist äußerst lesenwert!

Hier der gesamte Wortlaut: aberg-konjunkturpacketII.pdf [27 KB]

Eure Trostberger SPD

Wiederherstellung der alten Pendlerpauschale

Zu der heute von Bundesfinanzminister, Peer Steinbrück, angekündigten
Gesetzesinitiative zur Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale
erklärt der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Hans-
Ulrich Krüger
:
Die SPD begrüßt die Gesetzesinitiative von Bundesfinanzminister, Peer
Steinbrück, zur rückwirkenden und unbefristeten Wiederherstellung der
alten Pendlerpauschale.
zur ensprtechenden Presseerkärung: 090212pressefinanzen.pdf [10 KB]

Union treibt doppeltes Spiel bei der Pendlerpauschale
Zu der Behauptung der Union in der heutigen Plenardebatte über das
Konjunkturpaket II, die SPD habe sich einer gesetzlichen Regelung der
Pendlerpauschale verweigert, erklärt der finanzpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion
Hans-Ulrich Krüger:
Die Union treibt ein doppeltes Spiel. Trotz gegenteiliger öffentlicher Ankündigungen
hat die Union eine gesetzliche Regelung zur Wiederherstellung
der alten Pendlerpauschale in den Gesprächen zum Konjunkturpaket
II blockiert. Die Finanzpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion traten
dagegen von Anfang an für eine gesetzliche Regelung ein, die absolute
Rechtssicherheit bietet.
zur ensprtechenden Presseerkärung: 090213pressefinanzen.pdf [10 KB]

Konjunkturpacket II

Liebe Genossinnen und Genossen,

in den letzten Wochen wurden wir überschüttet mit Rezepten, um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu begrenzen und die Chancen für einen erneuten Aufschwung zu nutzen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben mit dem Konzept von Frank-Walter Steinmeier die Grundlage für das vom Koalitionsausschuss in der Nacht zum 13. Januar 2009 beschlossene Konjunkturpaket II gelegt. Dieses Paket trägt eindeutig unsere „rote„ Handschrift. Darin enthalten sind Maßnahmen, die vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen und unseren Kommunen zu Gute kommen. Nur so können wir Arbeitsplätze und Wohlstand sichern. Damit stimulieren wir die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, um den Ausfall der privaten Nachfrage, insbesondere der nach Investitionen zu kompensieren. In diesem und im nächsten Jahr stellen wir so die Weichen für eine bessere wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung der Arbeitsplätze.

Leider sind wieder viele in den Medien unterwegs, die aus (partei-) politischem Kalkül alles schlecht reden (die einen, weil zu viel, die anderen weil zu wenig aus ihrer Sicht gemacht wird). Deshalb ist es wichtig, das Paket offensiv zu vertreten. Wie würde es Deutschland gehen, wenn nicht Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück die Leitlinien der Politik aus der Krise bestimmen würden, sondern die schwankende Kanzlerin Merkel, der hilflose Glos oder der Marktfundamentalist Westerwelle?

- Wir setzen auf Investitionen in Bildung und kommunale Infrastruktur
- Mindestlohn
- Um 0,6 Prozentpunkte werden die Krankenversicherungsbeiträge verringert
- Keine Steuersenkungen für Großverdiener

Herzlichst
Euer Florian Pronold

SPD-Landesgruppenvorsitzender

hier die gesamte Stellungnahme: Konjunkturpaket2.pdf [20 KB]

Zusätzlich die Gegenüberstellung was aus der Feder von Frank-Walter Steinmeier ins Konjunkturpaket eingeflossen ist. synopsesteinmeierkonjunkturpaketii.pdf [90 KB]

Emissionshandel und die Auswirkungen auf Trostberg

H. Foith, H. Müller, Fr. Kofler, H. Berg, H.Weisky

Im Rahmen der SPD-Mitgliederversammlungen wurde der Emissionshandel aus Sicht der der Industrie, Trostbergs und der Politik betrachtet.

Nach der Begrüßung und Einstimmung auf das Thema durch den Ortsvorsitzenden Hans-Michael Weisky wurden die verschiedenen Standpunkte durch die Referenten dargelegt.

Herr Voit von der Fa. Rieger stellte den grundsätzlichen Ablauf des Handels mit Emissionen dar. Von der Antragserstellung durch die Industrieunternehmen über die Prüfung durch Sachverständige zur Zuteilung von Zertifikaten durch die DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) und das Feedback im Folgejahr über die Einhaltung der tatsächlichen Werte.
Daraus leitete er die Ziele aus dem Emissionshandel für Deutschland und die Welt ab mit den Abkommen NAB I, II und III die zu einer Reduktion des Kohlendioxyd-Ausstoßes um 21% bis 2020 führen sollen.

Hr. Müller, Geschäftsführer der Firma Rieger stellte die Herausforderungen des Emissionshandels für die örtlich Industrie dar.
Die zusätzlichen Kosten die pro Tonne Papier von 35€ ab 2013 zu Buche schlagen sollen.
Die internationale Ungleichbehandlung da nicht alle Staaten dem Kioto-Abkommen beigetreten sind und somit nicht überall die Zusatzbelastung anfällt.
Die mangelnde Betrachtung bereits geleisteter Investitionen in den Umweltschutz zur effizienteren Produktion.
Und nicht zu Vergessen das Außerachtlassen von KWK-Anlagen (KraftWärmeKopplung) in der Betrachtung.
Sein Fazit ist: Emissionshandel ist positiv zu werten wenn überall mit den gleichen Benchmarks gemessen wird, aber der aktuelle Zustand ist für inländische Unternehmen nicht zu verkraften.

Herr Dr. Axel Berg, MdB legte die Grundzüge von der Klimaerwärmung mit allen Auswirkungen bis zu den Maßnahmen zum Klimaschutz, darunter auch den Emissionshandel dar.
Ausgangspunkt sind die auch jetzt schon spürbaren Auswirkungen der Klimaerwärmung wie Abschmelzen der Gletscher als Wasservorrat, extreme Wettersituationen wie Wirbelstürme auch in Europa und Veränderung der Nahrungsmittelproduktion.
Was kann dagegen unternommen werden bei gleichzeitigem Schutz unseres Standortes?
- Förderung zukunftsorientierter industrieller Technik
- Schulterschluss mit Gleichgesinnten
- Emissionshandel zur Reduktion des Kohlendioxydausstoßes.
Die Förderung zukunftsorientierter industrieller Technik verbessert die zukünftige Stellung der Industrie im internationalen Handel und eröffnet neue Absatzmärkte für die neue Technologie.
Der Schulterschluss mit Gleichgesinnten wie dem Staate Kalifornien, der sich konträr zur Buschadministration schon intensiv mit Klimaschutz befasst oder den europäischen Nachbarstaaten hilft der Förderung der Technik und dem Schutz unserer Industrie.
Der Emissionshandel ist ein Treibmittel die Entwicklung von effektiverem Einsatz von Energie und dem resultierenden vermindertem Schadstoffausstoß.
Dass die Rahmenbedingungen noch viele Ungereimtheiten beinhalten, wie von Herrn Müller angesprochen, kann Herr Berg nur unterstützen. Der Handel ist aber ein Schritt in die richtige Richtung um die Probleme durch den Klimawandel wenigstens anzugehen.

In der anschließenden Diskussion wurden durch Dr. Bärbel Kofler, MdB auch die Standortfrage von Unternehmen wie Rieger noch mal aufgetischt. Welche Vorteile bringt ein Übersiedeln nach Russland, gibt es überhaupt Verbesserungen in der Planungssicherheit und damit Gewinnerhöhungen? Was nicht positiv beantwortet werden konnte.
Negativ wurden die bürokratische Handhabung des Emissionshandels und fehlerhafter Rahmenbedingungen gewertet. Dr. Axel Berg appellierte an die Vertreter der Industrie hier mit Lobbyarbeit seine Ideen zu unterstützen wie Einbezug der KWK, Wichtung bereits geleisteter Investitionen in den Umweltschutz aber auch die Innovation neuer Technik.

Zum Zeitungsartikel Emissionshandel [18 KB]

Dreikönigstreffen in Kirchanschöring

SPD: Präsent sein im ländlichen Raum

Kirchanschöring ist keine SPD-Hochburg, aber beim Dreikönigstreffen der Partei beim "Felberwirt" waren selbst Parteigrößen wie Franz Müntefering schon da. Heuer kam Maria Noichl, Landtagsabgeordnete der Region Rosenheim und Agrarpolitische Sprecherin der SPD im Landtag. Als Hauptreferentin des Nachmittags holte sie aus zu einem Rundumschlag von der Bildungspolitik über Landwirtschaftsthemen bis hin zum Finanzdebakel der Landesbank.

Der Kreisvorsitzende Dirk Reichenau dankte allen, die bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst für die SPD angetreten waren. Es sei nicht unbedingt nur der Erfolg, der bei dieser Wahl gezählt habe, sondern vor allem das Engagement und der Wille, seine Stimme einzubringen für ein sozialverträglicheres und gerechteres Bayern, meinte Reichenau. In Bezug auf die im Frühjahr anstehenden Europawahlen kritisierte Reichenau die CSU als eine Partei, die zuhause permanent über die mangelnde Demokratie in Europa wettere, aber in Brüssel und Straßburg dem Ausverkauf der heimischen Landwirtschaft zustimme und mit Bürokraten insgeheim Regeln erlasse, die dieser schaden. Dafür müsse sie zur Rechenschaft gezogen werden, meinte Reichenau. Für die Wahlen in diesem Jahr wünschte er Vertrauen und Zuversicht in die eigene Kraft und das Programm der SPD.
Maria Noichl schilderte zunächst ihren Werdegang zur Abgeordneten. Sie habe Hauswirtschaft gelernt, sich weitergebildet zur Hauswirtschaftslehrerin. Später habe sie als Betriebsratsvorsitzende der Rosenheimer Schulen etwa 250 Lehrer vertreten. Seit 1991 sei sie Mitglied der SPD und sei für diese im Stadtrat Rosenheim gewesen. In den Landtag sei sie durch das Proporz-Wahlrecht gekommen. In den Agrarausschusses wollte sie, denn dies sei der spannendste und interessanteste Ausschuss im Landtag.
Als Lehrerin interessiere sie sich natürlich auch besonders für die Bildungspolitik. Hier habe die SPD versucht, die gemeinsame Schulzeit auf sechs Jahre zu verlängern. Die Probleme der Hauptschulen führt sie nicht auf die Schulleitungen zurück, sondern auf die zu frühe "Aussortierung" der Schüler. Sie könne auch nicht verstehen, warum Haupt- und Realschulen nicht in vielen Fällen in denselben Gebäuden zusammengelegt werden könnten. "Wir wollen nicht gleichmachen, jedes Kind soll individuell gefördert werden", so Noichl. Dazu gehöre eine gute Ausstattung der .Schulen mit Lehrern und Material.
Im Agrarausschuss träfen die Interessen der Verbraucher, die wissen wollen, was in Lebensmitteln enthalten ist, auf die
Gegebenheiten in der Landwirtschaft. Beide Seiten müssten so dargestellt werden, dass der eine den anderen verstehe. Der Verbraucher wolle keine Gentechnik, für den Bauern sei aber oft nur schwer herauszufinden, ob Futtermittel gentechnisch veränderte Substanzen enthielten. Die CDU/CSU bevorzuge die
Großen und ließen die Kleinen sterben: Als Beispiel nannte Noichl die Besteuerung des für die Landwirtschaft bestimmten Dieseltreibstoffes. Die CSU habe aus dem ursprünglichen Antrag die Obergrenze von 10000 Litern gestrichen, bei der die Vergünstigung aufhören sollte. Für die kleinstrukturierte Landwirtschaft unserer Gegend bedeute dies bei einem Dieselverbrauch von vielleicht 6000 Litern pro Jahr einen Zuschuss von etwa 400 Euro, für die großen Betriebe, die bis zu 200000 Liter pro Jahr verbrauchen, ergebe sich ein Zuschuss von 41 000 Euro.
Für die Forstwirtschaft favorisiere sie eine Politik, sagte die Abgeordnete, bei der die Gewinne, die in den Staatsforsten erwirtschaftet werden, auch wieder dort investiert würden. Dabei solle auch auf Nachhaltigkeit geachtet werden und nicht nur darauf, wie möglichst schnell und gewinnbringend abgeholzt werden könne.
Zur Finanzkrise meinte Noichl, es mache ihr Angst, wie das zehn Milliarden Euro Rettungspaket für die bayerische Landesbank zustande gekommen sei. Die Landesregierung wolle lieber selber zahlen, als anderen in die Machenschaften, die das Problem verursacht haben, Einblick zu gewähren. Es sei auch ein Märchen, nach dem Rettungspaket noch einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können. In der folgenden Diskussion sagte ein Jäger, er wolle Noichls Hilfe in seinem Anliegen, die Drückjagd zu verbieten. Noichl versprach, ihm, das Problem näher in Augenschein zu nehmen.
BDM-Kreisvorsitzender Sepp Hubert sagte, er möchte die Unterstützung der SPD im Kampf der Milchbauern um einen kostendeckenden Preis für die Milch. Die 22 bis 37 Cent, die jetzt von den Molkereien pro Liter bezahlt würden, stünden in keinem Verhältnis zu dem vom Agrarministerium errechneten, Vollkostenpreis von 43 Cent. Noichl sagte, sie könne den Frust der Milchbauern verstehen, wenn Mineralwasser schon fast mehr koste als Milch.
Der zweite Bürgermeister von Kirchanschöring, Franz Portenkirchner, wollte wissen, was die SPD für den Mittelstand tun wolle. Es seien vor allem das Handwerk und der Mittelstand, die die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und schon deshalb müsse hier die Förderpolitik ansetzen. Noichl versprach, die SPD wolle mit dem Mittelstand vor allem gegen das Lohndumping zusammenarbeiten und klare Regeln schaffen, die der Arbeitnehmer- wie der Arbeitgeberseite unmöglich machen, die jeweils andere in den Ruin zu treiben.
Altbürgermeister Albert Reiter freute sich über die klaren Worte, die gesagt wurden. Die Situation in Kirchanschöring habe besonders sein Interesse an den Schulen geweckt. Es gehe nicht an, dass dieses immer mehr beschnitten werde. In Kirchanschöring stünden zwei Gebäude zur Verfügung, die genutzt werden könnten und nebenbei noch Wegstrecken für die Schüler einsparen würden. Noichl dazu: Die SPD sehe das Problem auch so und wolle an der Erhaltung der Schulen in den Gemeinden arbeiten.

Ereignisreiches Jahr bei der Trostberger SPD

Kommunalwahl und Landtagswahl haben dem Ortsverein viel Arbeit abverlangt

Trostberg (az). Zur Jahresabschlussfeier des SPD-Ortsvereins Trostberg hatte sich eine stattliche Anzahl von Mitgliedern im Hotel Pfaubräu eingefunden. Ortsvereinschef Hans-Michael Weisky begrüßte dazu auch Altbürgermeister Walther Heinze und die Mitglieder der Stadtratsfraktion. Weisky begann seinen Rückblick auf das Jahr 2008 mit den Kommunalwahlen: „Wir hatten eine gute Kandidatenliste, leider hat die SPD wegen des überraschend guten Ergebnisses der Grünen Einbußen bei den gewählten Stadträten hinnehmen müssen, so wie alle anderen bisherigen Fraktionen.“ Kommunalwahlen und Landtagswahl hätten den aktiven Mitgliedern der SPD viel Arbeit abverlangt.

Weisky dankte allen die im Wahlkampf geholfen haben und erinnerte an Aktivitäten und Veranstaltungen: Mehrere Pienzenauer-Ausgaben, Infostände, öffentliche Veranstaltungen in den Stadtteilen. Besonders hob er den Besuch der ehemaligen Bundesfamilienministerin Renate Schmidt in der Ganztagsbetreuung hervor, das Kabarett mit den „Lästerschwästern“ und die beiden Musikveranstaltungen mit der Austropop-Band „A4“ sowie den „United Emirates“. Wichtig seien aber auch die in Veranstaltungen aufgegriffenen Themen wie Stadtmarketing gewesen, die auf eine gute Resonanz stießen.

Bedauerlicherweise sei man nun statt mit vorher acht nunmehr nur mit sechs Stadträten vertreten. „Aber ich glaube, wir sind gut aufgestellt“, so Weisky. Mit Robert Liedl als zweitem Bürgermeister und Susanne Landgraf als Fraktionssprecherin sei die SPD mit starkem Engagement an den Start gegangen. Leider hätte Susanne Landgraf aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt zurückgeben müssen. In den Stadtrat nachgerückt ist dann Gisela Gehrmann, als Fraktionssprecher fungiert nun Ernst Schilder. Hans-Michael Weisky dankte Susanne Landgraf wir die ausgezeichnete Arbeit, welche sie bis zu ihrem Ausscheiden geleistet hat.

Vom Ergebnis der Landtagswahl war Weisky sehr enttäuscht: „Bayernweit unter 20 Prozent, da gibt es nichts zu beschönigen“. Das schlechte CSU-Ergebnis sei nur insofern ein Trost, dass die Mehrheitspartei endlich mal auch mit anderen reden muss. Leider hätten es Franz Gnadl und Günther Zellner nicht in den Landtag geschafft. Mit Maria Noichl aus Rosenheim stünde aber eine kompetente Betreuungsabgeordnete zur Verfügung.

Das Vereinsleben der Trostberger Sozialdemokraten hatte auch einiges zu bieten: Ein Ausflug nach Bergen mit Besichtigung der Maxhütte, ein Besuch der Ausstellung „100 Jahre Chemie in Trostberg“ und erst kürzlich ein Besuch mit vielen Informationen auf der Baustelle des Kreisaltenheims in Trostberg. Weisky kündigte für den 15. Januar eine öffentliche Mitgliederversammlung an, in der es um den Emissionhandel und die Auswirkungen auf Industrie, Umwelt und Beschäftigung geht. Referent ist der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Dr. Axel Berg. Zu dieser Veranstaltung habe auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler bereits ihre Zusage gemacht.

Fraktionssprecher Ernst Schilder gab einen kurzen Überblick über Themen, die im Stadtrat anstehen. In Sachen Jahnstrasse und ehemalige Tennisplätze werde man hoffentlich im Frühjahr zu einer Entscheidung kommen, eine Einigung über alle Fraktionen hinweg sei jedoch nicht in Sicht. Schilder erinnerte daran, dass die Diskussion über Krippenplätze noch vor den Kommunalwahlen von der SPD immer wieder angestoßen wurde, „jetzt hat sich immerhin was bewegt“. Er bedauerte gleichzeitig, dass mit den Bauarbeiten an der Hauptschule gar nichts voran gehe. Die Verzögerungen seien immer wieder mit verwaltungstechnischen Gründen entschuldigt worden. Er werde sich mit der SPD-Fraktion dafür einsetzen, Arbeitsplätze bei Industrie und Gewerbe in Trostberg zu erhalten. Wichtig sei dafür ein guter Kontakt zu den Firmen. Kürzlich habe zum Beispiel ein Gespräch von ihm mit Hans-Michael Weisky bei der Firma Rieger stattgefunden.

Aktuell berichtete er auch über die Haushaltsberatungen für 2009. Bei 25 Millionen im Gesamthaushalt musste leider eine Neuverschuldung von 1,8 Millionen Euro geplant werden, die Verabschiedung des Haushaltes sei jedoch einstimmig gewesen. Die Änderung des Flächennutzungsprogramms im Gemeindebereich Hilling begrüßte Ernst Schulder. Die Befürchtungen der Freien Wähler bei der Errichtung eines Ausbildungsbetriebes für Reitpferde konnte er nicht teilen. Ernst Schilder dankte schließlich allen Fraktionsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit im Stadtrat, „es ist angenehm, jederzeit Hilfe vom zweiten Bürgermeister Liedl und den Kollegen zu erhalten“. Auch dem Ortsverein galt sein Dank für die Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr.

Weihnachtliche Stimmung schließlich kam bei der SPD-Feier durch die ausgezeichneten Darbietungen von Rebecca Rollfinke auf. Mit ihrer Harfe spielte sie eine Reihe von zur Weihnachtszeit passenden Stücken und erhielt dafür großen Beifall.

Änderung im Stadtrat: Erste Nachrückerin

Gisela Gehrmann kommt für Susanne Landgraf

Erst seit Mai arbeitet der gegenwärtige Stadtrat in seiner Besetzung mit zehn Stadträten von der CSU, sechs von der SPD, fünf von Bündnis 90/Die Grünen und drei von den Freien Wählern.
Aus gesundheitlichen Gründen muss SPD-Fraktionssprecherin Susanne Landgraf ausscheiden. Nachrückerin auf der SPD-Liste ist Gisela Gehrmann, die bei den Kommunalwahlen 1329 Stimmen auf sich vereinigt hatte. Gehrmann wird in der Sitzung am 29.10.2008 offiziell vereidigt.

Sie ist 48 Jahre alt, geschieden, hat zwei Töchter im Alter von 16 und 19 Jahre. Geboren in Esslingen ist sie aufgewachsen in Aidenbach in Niederbayern. 20 Jahre arbeitete Gehrmann als kaufmännische Angestellte in der Industrie, davon zehn Jahre als Projektsekretärin bei der Linde AG in Höllriegelskreuth, seit 15 Jahren lebt sie in Trostberg. Am 1. Januar 2001 wechselte sie zur Papierfabrik Rieger in Trostberg, wo sie als Teamassistentin tätig ist. Seit fast zwei Jahren engagierte sie sich im SPD-Ortsverein Trostberg als Beiratsmitglied. Ebenfalls seit fast zwei Jahren fungiert sie als Beirat im Wirtschaftsverband mit. Sechs Jahre lang, von 1999 bis 2005 war sie Geschäftsführerin des TSV Trostberg. Politisch aktiv wurde sie durch die Auseinandersetzungen um das geplante EBS-Kraftwerk, das die Papierfabrik Rieger mit Dampf und Strom versorgen sollte, das in der Bevölkerung heftig umstritten war und schließlich von der Betreiberfirma Sotec aus wirtschaftlichen Grünen ad acta gelegt wurde.

Ihr Schwerpunkt in der Stadtratsarbeit werde sicher die Industrie sein, sagt Gehrmann. "Arbeits- und Ausbildungsplätze sind der Grundstein für eine gesunde Wirtschaft." Als Mitarbeiterin eines seit fast 100 Jahren in Trostberg ansässigen Unternehmens ist sie überzeugt, dass alles getan werden muss, um die Standortbedingungen weiter zu festigen: "Dazu gehören auch eine entsprechende Infrastruktur und ein investitionsfreudiges Klima. Wenn es der Industrie vor Ort gut geht, profitieren auch die Handwerksbetriebe, die Geschäfte, die Gastronomie und die vielen Vereine von Trostberg." Natürlich werde sie sich auch für die sozialen und kulturellen Belange von Trostberg einsetzen: "Ganztagesbetreuung und Krippenplätze werden in den nächsten Jahren sicher ein Thema bleiben."

In ihrer Freizeit findet' Gehrmann Entspannung bei der Musik von Mikis Theodorakis. Sie liest gerne Biografien und Autobiografien und Bücher über spektakuläre Entdeckungen des 19. Jahrhunderts, als die griechische Antike ausgegraben wurde. Gerne besucht sie das Trostberger Schwimmbad und oft und gerne die Veranstaltungen im Postsaal.
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Zuwenig Krippen in Trostberg

SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Franz Maget machte sich vor Ort ein Bild von der Situation am 09.08.2008

"Die Zahl der Krippen ist weit unter dem Bedarf in Bayern;" Diese Meinung hat Franz Maget, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, gestern in Trostberg geäußert. Mit Blick auf das Förderprogramm der Bundesregierung, "Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung aus Mitteln des ESF", regte Maget im Hotel "Pfaubräu" an, die Situation der Kinderkrippenplätze auch in Trostberg zu verbessern. Das Förderprogramm der Bundesregierung soll besonders kleinen und mittleren Unternehmen Anreize bieten, zusätzliche Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder unter drei Jahren einzurichten. Die Mittel dafür sollen dem Europäischen Sozialfonds (ESF) entnommen werden. Maget sowie die beiden SPD-Landtagskandidaten Franz Gnadl und Günter Zellner waren sich einig, dass die bayerische Staatsregierung in puncto Kinderkrippenplätze eine veraltete Politik betreibe. "Weil Krippen nicht gewünscht waren aus ideologischen Gründen", warf Maget der CSU-Regierung vor, das Kind ausschließlich zur Mutter und nicht in eine Kinderkrippe gehöre, seien Krippen lange nicht bezuschusst worden.
"Mittlerweile hat sich da etwas verändert", räumte Maget ein: Krippen würden inzwischen staatlich bezuschusst. Doch angesichts der immer noch zu wenigen Krippenplätze im Freistaat trotz steigenden Bedarfs meinte Maget: "Die Kommunen müssen schauen, wie sie mit der Situation zurecht kommen".
Damit schlug er in die gleiche Kerbe wie die Trostberger Orts-SPD. Ortsvereinsvorsitzender Hans-Michael Weisky und die SPD-Fraktionssprecherin im Stadtrat, Susanne Landgraf, berichteten über eine Anfrage der Stadt bei Familien vom November, wie es hinsichtlich des Bedarfs an Kinderkrippenplätzen aussehe. Bereits im Januar hatte Weisky in einer SPD-Versammlung über die Resonanz informiert: Bei Müttern von Kindern, die zwischen 2006 und 2007 geboren sind, sei nachgefragt worden. Von 173 Angeschriebenen hätten zwölf Bedarf angemeldet.
"Hier ist absoluter Handlungsbedarf" gegeben, hatte Weisky schon im Januar festgestellt.
Gestern erinnerte Weisky daran dass einige Kommunalpolitiker in puncto Bedarf auch den Bau einer Ganztagsbetreuung in Trostberg skeptisch beäugt hätten. Doch jetzt sei klar geworden, dass Bedarf da war und ist: Das Haus ist voll!
"Wenn das Angebot einmal da ist, merken die Eltern, wie gut das ist und wie gut es den Kindern da geht", erklärte Maget. "Dann wird der Bedarf sofort sprunghaft steigen". Daher wären zum Beispiel Betriebskindertagesstätten, die fachlich gut geführt sind und Kinder unter drei Jahren aufnehmen, hilfreich. "Das wäre eine wichtige Unterstützung für die Kommunen".

Als Beispiel nannte Maget die Arbeiterwohlfahrt in München: Sie sei dort inzwischen Betreiberin von zehn Betriebskindergärten. Die Betriebe müssten die Kinderkrippenplätze nicht einmal unbedingt in eigene Räume unterbringen. "Da können sich auch mehrere Firmen zusammenschließen", fügte Gnadl hinzu. Maget schlug den Trostbergern vor, sich die Methode der Münchner AWO vor Ort einmal anzusehen und dann örtliche Betriebe dafür zu interessieren. "Ich glaube, ihr würdet damit doppelt helfen", so Maget: den Familien und den Betrieben bei der Standortsicherung. Denn: "Die Unternehmen werben ja auch mit ihren Betriebskindergärten, wenn sie Mitarbeiter suchen".

   

Besuch SKW-Ausstellung "100 Jahre Chemie"

Die SKW-Jubiläumsausstellung „100 Jahre Chemie in Trostberg“ besuchte eine Gruppe des SPD-Ortsvereins Trostberg.
Die im Atrium ausgestellten Dokumente stießen auf großes Interesse. Besonders die selten gezeigten Bilder aus den Gründerjahren mit dem Bau der Wasserkraftwerke und mit den ersten Bauarbeiten zur Errichtung der „Stickstoffabrik“ waren den Besuch wert.
Die Ausstellung zeigte auch viele interessante Details der Entwicklung der SKW zu einem modernen Chemieunternehmen.
Historisches Werbematerial, Schutzanzüge, Sicherheitsschuhe „damals und heute“, historische Mitarbeiterzeitschriften, Fotos; all das war den Besuch der Ausstellung wert. Und die Besucher konnten sich vergegenwärtigen, dass aus Trostberg wohl ohne die seit 100 Jahren ansässige Chemie sicher nicht das geworden wäre, was es heute ist!
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Platz 16 für Dr. Bärbel Kofler

Erfolg für heimische Bundestagsabgeordnete bei SPD-Listenaufstellung in Gunzenhausen
Bad Reichenhall. Über einen gute Platzierung auf der bayerischen SPD-Landesliste für die Bundestagswahl im kommenden Herbst kann sich die heimische Abgeordnete Dr. Bärbel Kofler aus Bad Reichenhall freuen: die Landesvertreterversammlung in Gunzenhausen wählte sie mit über 91 Prozent auf den Listenplatz 16.
Derzeit stellt die Bayern-SPD im Deutschen Bundestag 24 Abgeordnete. Angeführt wird die Liste vom Vorsitzenden der bayerischen SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Florian Pronold.
"Dieses Ergebnis schafft hervorragende Voraussetzungen dafür, dass Bärbel Kofler ihre erfolgreiche Arbeit im Bundestag für unsere Region fortsetzen kann '", erklärte der Kreisvorsitzende der SPD Berchtesgadener Land, Roman Niederberger.
Als Fachpolitikerin habe sich 'die 41-jährige Sprachwissenschaftlerin in- Berlin bereits viel Respekt erworben, ergänzte der Traunreuter SPD-Vorsitzende Christian Stoib, der gemeinsam mit Roman Niederberger die Wahlkreis-SPD in Gunzenhausen vertrat.
" Wir setzen auch in Bayern auf Sieg und nicht auf Platz"', zeigte sich Dr. Bärbel Kofler nach der Listenwahl kämpferisch. "Gemeinsam mit Unserem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier stehen Wir für gerechte Löhne und eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, die auch in der Krise Arbeitsplätze schafft und sichert", erklärte die Reichenhallerin.
Als Bundestagsabgeordnete für Traunstein und das Berchtesgadener Land wolle sie weiter die Interessen beider Landkreise in Berlin mutig und . schwungvoll vertreten.

SPD Fraktion zu Gast beim Kreisaltenheim

SPD Fraktion begeistert über das Konzept im Kreisaltenheim
SPD Stadtratsfraktion erkundigt sich nach dem Baufortschritt – Besuch im Kreisaltenheim Trostberg.
Die SPD Stadtratsfraktion und Mitglieder des Vorstandes der SPD Trostberg liesen sich von Geschäftsführerin Frau Monika Samar und dem Heimleiter Stefan Zollmann über den aktuellen Stand der Bauarbeiten am Kreisaltenheim in Trostberg aufklären. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert über die Konzeption und waren voll des Lobes.
Das Konzept sieht auf Strassenebene einen Bereich für Demenzkranke vor, mit viel Bewegungsfreiheit nicht nur im Haus sondern auch in geschützen Bereichen in der Freianlage des Kreisaltenheims. Der Haupteingang wird vom oberen Straßenniveau auf die Hangseite ein Stockwerk tiefer verlegt. In diesem „neuen Erdgeschoss“ wird neben der Verwaltung auch ein größerer Aufenthaltsraum zu finden sein. Von hier aus wird man auch die große Gartenanlage erkunden können. In weiteren zwei Stockwerken werden in Ein- und Zweibettzimmern die Heimbewohner neue Unterkünfte finden.
Bemerkenswert ist, dass die Baumaßnahmen so durchgeführt werden, dass der reguläre Betrieb möglichst aufrecht erhalten werden kann. Die Heimbewohner bescheinigten, dass sich die Störungen in Grenzen halten und das Personal sehr bemüht ist.
Der erste Bauabschnitt ist gut vorangeschritten und sollte der Winter keinen Strich mehr durch die Rechnung machen, ist man guter Hoffnung den vorgegebenen Zeitplan gut einzuhalten. Auch die Kosten halten sich im vorgegebenen Rahmen und die Bauleitung weist vorsorglich aber noch auf die Unwegsamkeiten bei der Renovierung des Altbaues hin.
Die Teilnehmer konnten sich vom Baufortschritt direkt ein Bild machen. In EG und 1. OG konnte man die künftigen Räume im Rohbau besichtigen und einen ersten Eindruck u.a. vom künftigen Haupteingang gewinnen.
SPD Kreisrat und Mitglied des Aufsichtsrates der Kreisaltenheime Hans-Michael Weisky bedankten sich bei der Geschäfts- und Bauleitung für die ausführlichen Informationen und sicherte seinerseits auch weiterhin die politische Unterstützung der SPD zu. Er erinnerte an seinen Vorgänger Kreisrat und Altbürgermeister Walther Heinze, dessen Engagement es u.a. zu verdanken ist, dass der Standort Trostberg für die Kreisaltenheime erhalten blieb. „Die Baumaßnahme des Kreisaltenheims in Schedling ist ein wichtiger Baustein für diesen Stadtteil. Die SPD Fraktion wünscht sich noch mehr Leben in diesem Stadtteil und wird sich auf für eine Belebung von Schloss Schedling einsetzen.“ so Fraktionssprecher Ernst Schilder abschließend.

Bild (P1030291) (Peter Berg): Die Verlagerung des Haupteinganges war das erste Thema bei der Vor-Ort-Besichtigung. Unser Bild zeigt die Teilnehmer der SPD Stadtratsfraktion zu sammen mit Vertretern der Kreisaltenheime.
Bild (P1030298): Großer Wert wird neben den kurzen Wegen innerhalb des Gebäudes auch auf die Gartengestaltung gelegt. Ein geschützter Bereich für Demenzerkrankte und eine freizugängliche Gartenanlage sind im Plan berücksichtigt.

Porträt des Altbürgermeister Walter Heinze

Eine große Ehre ist Trostbergs Altbürgermeister Walther Heinze zuteil geworden. An seinem 65. Geburtstag wurde sein Porträt enthüllt und in die Galerie der demokratisch gewählten Bürgermeister Trostbergs im Rathaus aufgenommen, neben
den Porträts der Bürgerneister Anton Lehemair (1882-1919), Wilhelm Kellermann (1923-1933), Stefan Pinsl (1946-1961), Josef Wex (1961-1978) und Hans Schlagberger (1978-1990).

Bei der Enthüllung des Porträts waren die Anwesenden erstaunt über das ungewöhnliche Werk. Anstatt sich wie seine Vorgänger in üblicher, sitzender Pose abbilden zu lassen, schuf Heinzes Schwager Peter Tomschiczek eine naturalistische Darstellung des Altbürgermeisters.
"Ich wollte kein Bild, das aussieht wie ein Wahlkampffoto oder ein Fotoporträt", erklärte Heinze, "darum war ich sehr froh, als der Bürgermeister und der Stadtrat genehmigten, dass das Bild von meinem Schwager gemalt wird." Tomschiczeks Werk ist in dunklen Grün- und Blautönen gehalten und zeigt den Altbürgermeister in einer sehr ernsten und nachdenklichen Miene. Dazu meinte Walther Heinze: "Peter Tomschiczek ist ein Mensch, der mich seit über 50 Jahren kennt. Natürlich kennt er auch meine ironischen, satirischen und lustigen Seiten, aber er fand, dass meine ernste Seite überwiegt.
Auch auf die Amtskette des Bürgermeisters verzichtete Heinze, da er diese während seiner Amtszeit von 1990 bis 2002 eher ungern trug und sie als Zeichen aus vergangener Zeit empfand. Außerdem war es ihm wichtig, dass sein Bild ausschließlich in der Reihe demokratisch gewählter Bürgermeister aufgehängt wird. Schließlich gibt es auch in der Geschichte Trostbergs solche, die auf anderem Wege zum Amt des Bürgermeisters kamen
Insgesamt sticht das Bild also durch seine außergewöhnlichen Farben und den für ein Porträt eines Bürgermeisters ungewöhnlichen Stil aus der Galerie hervor.
Im Vergleich zum Porträt von Hans Schlagberger, neben dem Heinzes Bild seinen Platz fand, beißen sich die unterschiedlichen Stile der beiden Maler geradezu. Doch Tomschiczek gelang es vielleicht mehr als den anderen Malern, in dem Bild das Wesen des bescheidenen und meist sehr ernst wirkenden Altbürgermeisters widerzuspiegeln.
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Der Ortsvereinsausflug führte zum Museum Maxhütte

SPD informiert sich über ein Stück Industriegeschichte

Im Mittelpunkt des diesjährigen SPD-Ortsvereinsausfluges stand die Industriegeschichte im Chiemgau. Der Ausflug galt der Maxhütte Bergen, die von 1562 bis 1932 Industriegeschichte in unserer Region geschrieben hat. Hans-Michael Weisky, SPD-Vorsitzender konnte dazu eine kompetente Führung in Bergen gewinnen. Die SPD-Ortsvorsitzende von Bergen Monika Berlitz führte die Trostberger Genossen nicht nur durch das Museum sondern zeigte Ihnen auch die Umgebung der Maxhüttler.

Trotz Nebel kamen neben Ortsvereinsmitgliedern auch interessierte Bürger zum diesjährigen SPD-Ortsvereinsausflug. Der Weg führte dieses Mal nach Bergen. Hier gründete 1562 Pagraz von Feyberg das Eisenhüttenwerk. Es zählte bis Mitte des 19. Jahrhunderts zu den wichtigsten Eisenherstellern in Bayern. Nach einem verheerenden Brand und dem darauffolgenden Wiederaufbau 1824 unter König Max I. Josef, wurde dem Werk der Name “Maximilianshütte” verliehen. Im Zuge der tiefgreifenden industriellen Veränderungen stellte Bergen 1881 den Erzabbau ein und wenig später auch die Hochofenproduktion. Die Maximilianshütte wandelte sich vom Eisenproduzenten zum Gießereibetrieb und Maschinenbauer. Mit der Weltwirtschaftskrise kam das Werk in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was letzten Endes zur Schließung im Jahre 1932 führte.
Heute findet man in Bergen ein Stück Industriegeschichte, dank einem vor Ort sehr stark engagierten Vereins. Im Jahre 2002 eröffenete das „Museum Maxhütte“ mit ca. 750 m⊃2; Ausstellungsfläche. Monika Berlitz untermalte die reinen Geschichtsdaten mit interessanten Geschichten aus der Zeit und verschaffte so einen Einblick in das Leben der Maxhüttler. So war die Arbeitszeit im 19. Jahrhundert durchschnittlich bei 16 Std. am Tag. Die Arbeiter in der Maxhütte durften 1 Std. kürzer arbeiten. Für dieses Recht gingen sie auch einmal auf die Straße und schafften es, dass die Geschäftsleitung wechseln musste. Auch soziale Errungenschaften gab es in der Maxhütte, so waren alle Arbeiter krankenversichert und bekamen Unterstützung im Krankheitsfall, bzw. wurden die Hinterbliebenen versorgt beim Tod des Arbeiters.
Hans-Michael Weisky bedankte sich bei Monika Berlitz für die lebendige Führung durch die Industriegeschichte der Maxhütte und freute sich, dass alle Teilnehmer sich noch bei einer kleinen Brotzeit auch zu anderen Themen austauschten.

Bild (hmw): Monika Berlitz (2. von links stehend) zeigte den Besuchern welche Erzeugnisse Ende des 19. Jahrhunderts die Maxhütte verliesen.
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Aktivpark an der Jahnstrasse

Ideenwerkstadt zum Thema "Seniorenspielplatz oder Treffpunkt der Generationen"

Am 06. Dezember hat die Trostberger SPD in die Sportgaststätte eingeladen.
Es kamen Vertreter des Seniorenbeirates, der Perteien, der Trostberger Wirtschaft und viele Interessierte.

Nach einer Vorstellung durch Susanne Landgraf und Josef Smolik wurde das Thema kontrovers von allen Seiten beleuchtet.
Die Präsentation [313 KB] kann hier abgerufen werden.

In 6 Arbeitsgruppen wurden verschiedene Themen ausgearbeitet.
Das Protokoll [134 KB] steht zum Abruf bereit.

Folgeveranstaltung: Aktivpark

Am 29.01.2008 fand im Pure Vital in Trostberg die 2. Veranstaltung zu diesem Thema statt.
Zu dem bestehenden Kreis kam ein Vertreter der Firma Play-fit, der Geräte für einen Aktivpark vorstellte.
Zur Gerätevorstellung gelangt man über folgenden Link.
Traurig ist, dass manche Fraktionen über diesen Park der Begenung aller Generationen lächeln und seine Bedeutung für Trostberg nicht verstehen.
Hier der weiterführende Bericht [6 KB] und der Artikel aus der Presse [322 KB] .

   

Agro-Gentechnikfreie Landwirtschaft

Liebe Besucher unserer Homepage, liebe Genossinnen und Genossen,

durch die bayrische SPD wurde ein Antrag auf Verbot der genmanipulierten Mais-Sorte Mon 810 in den Landtag eingebracht.
Das traurige Ergebnis der namentlichen Abstimmung ist in beiliegenden Protokoll ersichtlich.
namentlicheabstimmungam16.04.2008.pdf [17 KB]


Ist das Bekenntnis der CSU zum Thema Agrar-Gentechnikfreie Landkreise nur zur Beruhigung der Bevölkerung wenn dann beim konkreten Verbot von Gen-manipulierten Sorten gekniffen wird?

Hier ist auch der Wortlaut der Debatte im Landtag zu diesem und weiteren Punkten nachzulesen.
(dringlichkeitsantrag.pdf [68 KB] )

Ihre SPD Bayerns setzt sich klar für die Agrar-Gentechnik-Freiheit ein.
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Jahreshautversammlung mit Franz Gnadl

Bei einem Spaziergang vor der Versammlung machten Hans-Michel Weisky und Anton Zeitlmayr Franz Gnadl mit wichtigen Trostberger Einrichtungen und Firmen bekannt. Über den am Stärksten vom Verkehr belasteten Caroplatz ging es zum Chemiepark, zum Schulzentrum und schließlich zu den alten Tennisplätzen an der Jahnstraße. Dass dieser Platz so wie er jetzt aussieht nur als Schandfleck zu bezeichnen ist, darin waren sich alle drei einig. Und eine bekannte Trostberger Passantin mahnte: "Machts fei ja koane Parkkplätze draus".
Ein kurzer Abstecher ins Seniorenheim Pur Vital war die nächste Station, danach ging es über den Vormarkt, den Postsaal und die Hauptstraße nach Schedling. Dort zeigte Weisky dem Landtagskandidaten Atrium und Stadtmuseum sowie Schloß Schedling, über dessen Verwendung kurz diskutiert wurde. Schließlich sprach man an Ort und Stelle noch über die Umbaupläne des Kreisaltenheimes.

Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Trostberg wurden folgende Punkte bearbeitet:

- Rechenschaftsbericht des Vorstandes
- Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters
Der gesamte Vorstand wurde durch das Auditorium einstimmig entlastet

Durch die pesonellen Änderungen nach der Kommunalwahl 2008 soll der Vorstand bereits im Herbst 2008 neu gewählt werden.

Ernst Schilder berichtete aus der Arbeit der Stadtratsfraktion und die aktuell anliegenden Punkte wie Jahnstraße und Tätigkeit im Bauausschuss.

Das Schwerpunktthema der Versammlung war der Landtagswahlkampf 2008 mit unserem Kandidaten Franz Gnadl:
In einem Interview wurde er befragt über seine Brennpunkte:
- Ein klares Nein zur "grünen Gentechnnik" und nicht als leere Wahlkampfhülse wie bei der CSU (siehe auch Agro-Gentechnikfreie Landwirtschaft)
- Pendlerpauschale ja aber
besser noch eine tatsächliche Unterstützung der unteren Lohngruppen, da
sich die Pendlerpauschale erst mit steigendem Einkommen im Geldbeutel niederschlägt.
- Mindestlohn auf mehr Bereiche ausweiten um mit dem verdienten Lohn auch leben zu können
- Verbesserung des Bayerischen Schulsystems
Kleinere Klassen
Verhinderung der Schließung von kleinen Hauptschulen (wie Altenmarkt, Übersee usw.)
und damit Vermeidung von Kosten für den Staat: Erweiterung von großen Schulstandorten
zur Aufnahme der Kinder aus geschlossenen Schulen (z.B. von Altenmarkt nach Trostberg)
Weiterer Ausbau der Krippenplätze und Ganztages-Klassen

Franz Gnadl ist unser Kandidat für den Landtag!
- auch über die Zweitstimme: Liste 2 Platz 227
franzgnadl2.pdf [506 KB]

Hier ist der ausführliche Bericht [14 KB] zur Versammlung nachzulesen.

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Bürgerbeteiligung produktiv gestalten

Zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung lud die Trostberger SPD ein zum Thema: Kann die Agenda 21 wiederbelebt werden?

Hans-Michael Weisky und Dr. Mioska begrüßten die kleine Runde im Salzburger Hof.
Dr. Mioska referierte über die Schritte zu einer aktiven und produktiv gestalteten Bürgerbeteiligung.

Kann die Agenda-Arbeit in Trostberg wiederbelebt werden? Das war Thema eines Diskussionsabends der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dabei wurde von den Teilnehmern eine neue Zukunftskonferenz befürwortet, die allerdings nur dann Sinn mache, wenn der Stadtrat dazu positiv eingestellt ist und auch die Bürger bereit sind, sich einzubringen.

Bis Ende 2002 gab es in Trostberg eine Reihe von Arbeitsgruppen; welche nach dem Startschuss in Form einer Zukunftskonferenz noch zu Zeiten von Bürgermeister Walther Heinze zu mehreren Themen Vorschläge für' die kommunalpolitische Arbeit erstellt hatten, Nach und nach sind diese Arbeitsgruppen aus sehr unterschiedlichen Gründen eingeschlafen, nur die Gruppe "Soziales" ist heute noch sehr engagiert tätig.
Hans-Michael Weisky organisierte deshalb mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Veranstaltung mit Dr. Manfred Miosga, bei der es um Möglichkeiten der Wiederbelebung der Agenda-Arbeit ging. Dr. Miosga kommt von der Agentur "Identität & Image" und war auch schon im Januar Referent in Trostberg, als es um das Citymanagement ging.
Eine klassische Bürgerbeteiligung gebe es schon lange bei der Bauleitplanung, dort sei die Bürgerbeteiligung "eigentlich ein alter Hut", so der Referent. Darüber hinaus solle man jedoch bei vielen anderen Themen versuchen, die Bürger besser einzubeziehen, Am Beispiel Memmingen und Mindelheim erläuterte der Referent. die Voraussetzungen, welche für einen Erfolg unbedingt notwendig sind.
Für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung bedürfe es eines Drehbuches, eines konkreten Fahrplanes. Dabei seien Spielregeln einzuhalten, um die Beteiligungsprozesse erfolgreich zu gestalten. Der Bürgermeister stehe dabei im Mittelpunkt, er müsse das Zugpferd sein, um Bürgerbeteiligung und Ratsarbeit zu verzahnen. Durch Transparenz müsse ein Klima des Vertrauens hergestellt werden. Effizienz stelle sich nur ein, wenn es keine Herausbildung von Wortführern gibt, so Miosga. Gerade das, war in der Diskussion zu hören, sei unter anderem ein Grund für das Scheitern der Agendagruppen in Trostberg gewesen Gut sei es, wenn man so genannte Meilensteine und verbindliche Zeit-Pläne vereinbaren kann. Dazu gehören laut Miosga konkrete Zielsetzungen, die dem täglichen Handeln .Orientierung geben. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sollten natürlich idealer weise in konkretes Handeln münden.
Oft sei es die mangelnde Finanzierung, an der gute Ideen scheiterten. Deshalb müssten die Finanzierungsfragen bei der Ausarbeitung der Ideen und Vorschläge in den Beratungen berücksichtigt werden. Schließlich müssen der ganze Prozess und die Projekte regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Das setze aber das stetige Interesse nicht nur der Arbeitsgruppen voraus, sondern auch des Stadtrates und des Bürgermeisters

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Auftritt der Lästerschwästern

Am 20.02.08 traten die Lästerschwästern im Postsaal Trostberg vor vollem Haus auf.

Hans-Michael Weisky begrüßte das Publikum und stellte kurz seine Manschaft vor.
Er beglückwünschte die 3 weiblichen Gewinner der Freikarten und gab die Bühne für die Lästerschwästern frei.

Ein düsteres Szenario baut sich auf. Deutschland ist vom Aussterben bedroht. Um nicht in hundert Jahren auf der Artenschutzliste zu stehen, muss dringend Abhilfe geschaffen werden. So stellen die beiden Akteure Martina Wick-Laudahn (Burgkirchen) und D’oro Thea Anzinger (Vaterstetten) dem Publikum gleich eingangs schonungslos die Frage, die zugleich Programm ist: „Poppst du noch, oder zeugst du schon?“

Mit flottem Szenwechsel gehen die Lästerschwästern sehr ausdrucksstark ans Werk. So wird im Fortpflanzungsinstitut „Design a baby“ der perfekte Sprössling geplant. Mit einer internatonalen DNA-Bank könne regelrechter Fortpflanzungstourismus betrieben werden. Invitro-Babys mit der gewünschten Genmixtur aus Nobelpreisträgern, Heidi Klum und Brad Pitt, darin wittert die taffe Geschäftsfrau D’oro ein lukratives Geschäft. Die bodenständige Martina hingegen setzt auf die biologischen, herkömmlichen Methoden der Vermehrung. Schließlich wäre es für sie unvorstellbar, ihre Kinder „Röhrl-Toni“ oder „Pipetten-Annerl“ zu rufen.

Das Epizentrum des Abends spielt sich in der Gebärmutter ab. Dort treffen immer wieder die Energie geladene Samenzelle Samuel (Martina) und die sperrige Eizelle Eileen (D’oro) aufeinander. Der triebgesteuerte Samuel lässt nichts unversucht, um die Oberzicke Eileen zum Verschmelzen zu überreden. Diese ziert sich ständig, weil sie „kein Ei für eine schnelle Nummer sei, dass jeden x-beliebig Dahergeschwommenen aufnimmt“. Da helfen weder Samuels Umgarnungsversuche mit Om und Mantra oder Lyrik noch die massive Drohung mit Zwangsräumung. Ob es Samuel am Ende gelingen wird, Eileens Energieblockaden zu lösen? Locken doch am Ende neun Monate Vollpension im angenehmen Mutterleib.

Die derben Bierdimpfln Gustl und Fasti sinnieren am Stammtisch, wie man den Gschwendtner-Hof in eine Samenzuchtstation mit Leihmüttern umfunktionieren könne. Mit viel Eigeninitiative könne daraus eine ertragreiche Einrichtung mit Ein-Samen, Müh-Samen, Streb-Samen und Unbeug-Samen entstehen.

In einem rasanten Tempo schlüpfen die Lästerschwästern in verschiedene Rollen, wechseln von spitzmündig in Hochdeutsch vorgetragenen Weisheiten in Schenkel klopfende tiefst bayerische Pointen. Sie haben es wirklich drauf, die Lästerschwästern, schauspielerisches Können verschmelzen mit einer herausragenden Mimik und Gestik. Selbst die „atmosphärischen Störungen“, verursacht durch die klemmende Antenne von Martina, können die beiden nicht aus dem Konzept bringen. Der heraneilende Bühnentechniker Waldemar Fast wird kurzerhand ins Programm integriert und von Martina mit östrogengeschwängerten Augen verschlungen. Skurrile, freche, direkte, urkomische, hintergründige und ausnehmend dynamische Gene ziehen hier an einem DNA-Strang.

Auch der volle Postsaal war von den Erbanlagen der Lästerschwästern begeistert, wie der lang anhaltende Applaus bezeugte. Und auch die Absicht der beiden, mit diesem provokanten Titel junge Zuschauer ins Kabarett zu locken, ging durchaus auf.

   

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"A4" begeisterten die Gäste

Palette von "Zwickt's mi" bis zu "Die Blume aus dem Gemeindebau"

Ein volles Haus hatte das Veranstaltungsteam um Hans-Michael Weisky am vergangenen Samstag, als die Band "A4" Austropop von Ambros bis Danzer in der ehemaligen Pizzeria in der Schwarzau spielte. A4, das sind Christian Weilbuchner, Gesang und Gitarre, Hermann Schauhuber, Keyboard und Gitarre, Norbert-Karl, Schlagzeug und Gesang sowie Günther Treiblmaier am Bass. Diese Musik vereint gesellschaftskritische, humorvolle sowie experimentelle Züge.

Die 4 Hobbymusiker der Band A4 versuchen, gerade diese Musik wieder in den Köpfen Leuten zu verankern. Am Samstag taten sie dies mit so großem Erfolg, dass die letzten Zuhörer erst weit nach Mitternacht nach Hause gehen wollten, gerade als es richtig schön wurde. Wer kennt Sie nicht, Nummern wie "Da Hofa", "Zwickt's mi" oder "Strada del sole"? "Vadda, Vadda loß mi ziagn, der Berg i wui eahm unterkriagn". Auch das berühmte Lied vom :Buam, der unbedingt auf den Watzmann will, sorgte für Stimmung, ebenso die "Die Blume aus dem Gemeindebau". Und als die vier „weilst a Herz hast wia a Bergwerk" intonierten, wurde es romantisch und nicht wenige Feuerzeuge wurden angezündet.

Die österreichischen Schmankerl, welche den Gästen serviert wurden, waren ebenfalls ein wichtiger Beitrag zum Wohlbefinden der Gäste. Alles in allem war es ein toller Abend und eine Empfehlung für einen weiteren Auftritt in Trostberg mit noch größerem Publikum.

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Bündnis für Familien

Auf Einladung der Trostberger SPD besuchte Renate Schmidt unseren Kinderhort unter dem Thema Bündnis für Familien

Am 30. Jan 2008 kamen auf Einladung des Trostberger Ortsverbandes der SPD die ehem. Bundesminsterin Renate Schmidt, der Vorstand der AWO, der Trostberger Tafel, die LEiterin des Kinderhortes und Vertreter der örtlichen Schule, der Stadt und weiterer ehrenamtl. Vereinigungen im Kunderhort zusammen.
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten durch unseren Bürgermeisterkandidaten Hans-Michael Weisky stellten die örtlichen Gruppen ihre bestehenden Initiativen und ihre Probleme vor.
Stark hervorgehoben wurde die Zunahme von bedürftigen Kindern und Familien.
Dies bestätigte Renate Schmidt und stellte folgenden Sachverhalt klar:
Trotz der Abnahme der Arbeitslosen werden die Familien mehr, wo der Verdienst nicht mehr den Unterhalt der Familien decken kann.
Gerade hier ist die Unterstützung der Familien und der Kinder ab der Geburt absolut vordringlich zur Integration als anerkannte und respektierte Mitglieder der Gemeinschaft. Jeder Euro, der hier investiert wird spart spätere vierlfach höhere Ausgaben bei Schutz und Strafverfolgung!

Hier der ausfühliche Bericht [62 KB] .

Weitere Infomationen können auch unter folgendem Link abgerufen werden.

   

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"Jammern schreckt Kunden ab"

Einladung der SPD Trostberg und der Friedrich-Ebert-Stifung:
Dr. Manfred Miosga referiert zum Thema „Fitness für die Innenstadt“

Zahlreiche Vertreter aus Kommunapolitik, Wirtschaft und Verbänden haben mit Interesse den Vortrag von Dr. Manfred Miosga zum Thema "Fitness für die Innenstadt" verfolgt. Miosga ist von der "Identität&Image Coaching AG" aus Eggenfelden. Auf Einladung des Bayern-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung und der SPD Trostberg ist er nach Trostberg in das Hotel "Pfaubräu" gekommen, um über die Chancen und Grenzen von Citymanagement zu referieren.

Den ausführlichen Bericht erreichen Sie hier [10 KB] .
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Konzert der United Emirates

Konzert der United Emirates unterstützt durch die Trosberger SPD
am 05.01.2008 im Postsaalgewölbe.

Hier einige Fotos des gelungenen Abends mit begeisterten Zuschauern.

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Ukrainer im SPD-Wahlkampf

Zu Gast bei den Trostberger Genossen: Den Infoabend mit Landtagskandidat Gnadl mitverfolgt

Hautnah Wahlkampf haben 14 junge Politiker aus der Ukraine in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land erlebt. Am Samstag verfolgten sie bei der Trostberger Orts-SPD im Hotel "Pfaubräu" einen Informationsabend mit Landtagskandidat Franz Gnadl und Bezirkstagskandidat Guido Boguslawski mit. Die Gäste waren auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag nach Deutschland gekommen.
Die Parlamentariergruppe ist eine von 53 mit denen der Bundestag die außenpolitischen Beziehungen zu Parlamenten anderer Staaten pflegt. Den Vorsitz hat seit dieser Legislaturperiode Dr. Bärbel Kofler (SPD) inne. Die Gäste stammten; aus verschiedenen Ebenen der ukrainischen politischen Landschaft, alle politischen Parteien waren vertreten. Philipp Zettel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Büro von Bärbel Kofler, erklärte
Gestern, dass es derartige Parlamentariergruppen seit den 50er Jahren gebe. Die Abgeordneten seien freiwillig Mitglieder – und zwar in maximal fünf Gruppen. Die Verteilung der Vorsitze erfolge paritätisch, also unter Berücksichtigung des Stärkeverhältnisses der Fraktionen.
Zettel: "Die Deutsch-Ukrainische Parlamentariergruppe existiert in ihrer heutigen Form seit 1994." Einen Besuch ukrainischer Politiker mit dem Ziel, sich über das politische System in Deutschland zu informieren, habe es in dieser Form zum ersten Mal gegeben. Die Gäste hätten sich sehr für die politischen Strukturen der Bundesrepublik interessiert.
In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land gab es Ortstermine in Teisendorf, Freilassing, Traunstein und Trostberg. In Teisendorf erfuhren die Gäste, wie ein SPD-Ortsverband arbeitet, in Freilassing beobachteten sie den Straßenwahlkampf und unterhielten sich mit Bärbel Kofler über die
Parteienstruktur in Deutschland. In Traunstein diskutierten die Ukrainer mit den SPD-Landtagskandidaten Franz Gnadl und Roman Niederberger, wie politische Arbeit vor Ort umgesetzt wird.
"Das finde ich toll, dass ihr den weiten Weg hierher, macht", wurden die Ukrainer in Trostberg von Susanne Landgraf, SPD-Fraktionssprecherin im Stadtrat, begrüßt. Interessiert verfolgten sie die Ausführungen Franz Gnadls, der sich und Zweitstimmenkandidat Günter Zellner vorstellte. "Günter und ich, wir ergänzen uns sehr gut.“ Zellner richte sein Augenmerk auf die Gewerkschaften, Gnadl auf die Landwirtschaft. Ihr gemeinsamer Slogan: "Politik für Menschen".
„Politik heute ist negativ besetzt", bedauerte Gnadl. Dies resultiere aus der Politik der CSU. "Der Beckstein stellt überhaupt nichts dar -und der Huber: Naja", ging Gnadl mit dem CSU-Führungstandem hart ins Gericht. Die Menschen fühlten sich nicht sicher bei den Politikern aufgehoben, Politikverdrossenheit sei die Folge.
Wichtige Themen für Gnadl sind Agro-Gentechnik und Mindestlohn. Die CSU schwenke nach jahrelangem Streit um und weise vor den Wahlen plötzlich auf die Risiken grüner Gentechnik hin. Doch: "Die CSU war immer Befürworterin der AgroGentechnik. Ich würde sogar behaupten, sie ist es immer noch", sagte Gnadl. Für ihn sei jedoch ein gentechnikfreies Bayern wichtig.
Gnadl sprach sich für einen gesetzlichen Mindestlohn aus.7,50 Euro pro Stunde seien noch zu wenig. Er griff CSU-Landtagskandidat Klaus Steiner scharf an: Steiner sei Mitglied im VdK, lehne aber im Gegensatz zum VdK den Mindestlohn ab. Daher solle Steiner beim VdK seinen Hut nehmen.
Das Thema Mindestlohn griff auch Guido Boguslawski auf: Der VdK-Geschäftsführer des Kreisverbandes Berchtesgadener Land sagte, es gebe nur Argumente, die für den Mindestlohn sprechen. Er sei in der Bayerischen Verfassung vorgesehen, zudem sollten die Menschen von ihrer ehrlichen Arbeit auch leben können.
Boguslawski sah Anzeichen dafür, dass die absolute Mehrheit. der CSU gebrochen werden könne. "Die Stimmung schlägt um im Land." Auch Gnadl witterte die Chance auf Verlust der absoluten CSU-Mehrheit. Er griff eine von Susanne Landgraf zitierte Umfrage auf, die die CSU bei 49 Prozent gesehen habe: ,,43 Prozent muss Ziel sein."
Ein ukrainischer Gast fragte, ob die SPD zu einer Großen Koalition mit der CSU bereit wäre, sollten die Christsozialen ihre absolute Mehrheit verlieren. In seiner Antwort spekulierte Gnadl jedoch mit einer Koalition von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Freien Wählern und FDP -obwohl er durchblicken ließ, dass seiner Meinung nach die FDP, die "Partei der Geldgierigen", nicht in den Landtag kommen darf. Gnadl: "Ziel muss sein, dass die CSU nicht mehr an der Regierung ist."